Praxisblog für Profis und Patienten

Hämorrhoiden – Scham und Tabu. Ein Erfahrungsbericht.

Das Leid mit den Hämorrhoiden aus der Sicht einer unserer Patientinnen
Hämorrhoiden – Scham und Tabu

Die Erfahrung einer Krankheit und die Sichtweisen von Patienten und Arzt darauf können sich bei bestimmten Erkrankungen stark unterscheiden.
Ein gutes Beispiel dafür sind sicherlich die Erkrankungen des Afters:
Scham- und Tabugefühle verhindern einen entspannten Umgang, erzeugen Ablehnung und Vermeidung, doch diese Gefühle stehen leider oft einer effektiven Heilung und dem schnellen Ende der Beschwerden im Weg.
Unsere Patientin Patricia M. hat ihre Gedanken und Gefühle niedergeschrieben, um anderen betroffenen Patienten den schwierigen Schritt zur Behandlung zu erleichtern:

Ich hatte Hämorrhoiden – wie ich litt und wie ich Vertrauen fasste

Ich hatte keine Ahnung, was Hämorrhoiden sind

“Bis zu meiner Schwangerschaft waren Hämorrhoiden für mich etwas, was ich örtlich dem Körper im Analbereich zuordnen konnte, aber etwas, wovon ich sonst keine Ahnung hatte.
Auch als ich dann immer wieder Blutspuren am Toilettenpapier hatte, dachte ich mir erstmal nichts dabei.
Erst als ich beim Reinigen eine Schwellung bemerkte, die weh tat, erschrak 

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Die Steißbeinfistel / der Steißbeinabszess

Eine häufige Erkrankung: der Steißbeinabszess – Sinus pilonidalis

Ein Schwerpunkt unserer Praxis ist die Behandlung von Steißbeinabszessen und -fisteln. Es existieren viele verschiedene Möglichkeiten, einen Steißbeinabszess zu behandeln. Die einzelnen Behandlungen unterscheiden sich im Aufwand, im Verlauf und im Ergebnis zum Teil erheblich, so dass es ganz entscheidend ist, für jeden Patienten individuell den richtigen Behandlungsansatz zu wählen.
Wir möchten Ihnen in diesem Blogbeitrag einen Einblick in die wissenschaftlichen Ergebnisse der Behandlung der Steißbeinfisteln geben. „Die Steißbeinfistel / der Steißbeinabszess“ weiterlesen

Tetanusschutz ist wichtig, denn eine Wunde hat jeder mal

Tetanus – Ist Ihr Impfschutz ausreichend?

Wussten Sie, dass in Deutschland jährlich immer noch einige Menschen an Tetanus (Wundstarrkrampf) erkranken? Die Anzahl der Erkrankten ist zwar im Vergleich, beispielsweise zur Grippe, eher gering, dennoch kann eine Infektion ohne Impfschutz lebensbedrohlich werden.
Tetanus (Wundstarrkrampf) ist eine schwere Erkrankung des „Tetanusschutz ist wichtig, denn eine Wunde hat jeder mal“ weiterlesen

Aktuelles Thema: Postoperative klinische Beurteilung auf der Normalstation

Es ist enorm wichtig nach Operationen zu erkennen, ob der Zustand des operierten Patienten normal ist oder ob ein Problem vorliegt. Das Feststellen des Unterschieds zwischen diesen beiden Zuständen ist für einen erfahrenen Chirurgen einfach, für Anfänger jedoch wesentlich schwieriger. Wenn möglich, sollte daher der operierende Chirurg selbst den Patienten noch am OP-Tag sehen. In jedem Fall ist ein strukturiertes Vorgehen sinnvoll.
Dieser Beitrag soll Ihnen die Hintergründe der aktuellen Vorgehensweise in der Chirurgie erklären. Grundlage dieser Zusammenfassung ist der Artikel „SOP Initiale postoperative klinische Beurteilung auf der Normalstation“ von Prof. Dr. med. Wolfgang Schwenk, der in der Fachzeitschrift Allgemein- und Viszeralchirurgie up2date von thieme im August 2017 erschienen ist.
Die dargestellte Vorgehensweise betrifft Patienten, die sich kleinen oder mittelgroßen Operationen unterzogen haben.

Schrittweise durch Untersuchung und Gespräch

Die Standardoperationsprozedur (SOP) bei der Beurteilung von Patienten, die auf die Normalstation verlegt wurden, wird schrittweise durchlaufen. Sie enthält die Elemente Bewusstseinszustand, Vitalzeichen, „Aktuelles Thema: Postoperative klinische Beurteilung auf der Normalstation“ weiterlesen

Aktuelles Thema: Welche Laboruntersuchungen sind nach allgemein- und viszeralchirurgischen Operationen sinnvoll?

Nach Operationen werden meistens Blutuntersuchungen bei Patienten durchgeführt. Dieser Beitrag soll Ihnen die Hintergründe der aktuellen Vorgehensweise in der Chirurgie erklären. Grundlage dieser Zusammenfassung ist der Artikel „SOP Postoperative Laboruntersuchungen“ von Prof. Dr. med. Wolfgang Schwenk, der in der Fachzeitschrift Allgemein- und Viszeralchirurgie up2date von thieme im Februar 2018 erschienen ist.

Die dargestellte Vorgehensweise betrifft Patienten, die sich kleinen oder mittelgroßen Operationen unterzogen haben.

Sollen am Operationstag Blutuntersuchungen durchgeführt werden?

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Der Patient ist König

Der Patient ist König

Zum Arzt geht niemand nur zum Spaß. Leiden und Sorge um die eigene Gesundheit führen zum Besuch in die Praxis. Umso wichtiger ist es, den Arztbesuch so angenehm wie möglich zu gestalten.

Zuverlässigkeit, Qualität und kurze Wartezeiten – fragen wir unsere Patienten, was sie unter gutem Service verstehen, werden regelmäßig diese Schlagworte genannt.

Welche positiven und negativen Beispiele in Bezug auf Patientenservice fallen Ihnen spontan ein?

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Ihre einzigartige Chirurgie am Stachus

Das WOW unserer Praxis

reinkommen- wohlfühlen- drankommen!

Sind wir doch mal ehrlich, niemand von uns geht gerne zum Arzt! Umso wichtiger ist der erste Eindruck beim Betreten einer Praxis. Tatsächlich ist der Einfluss auf die Psyche, den Räume besitzen, nicht zu unterschätzen.
Ein Wohn-Wohlbehagen schaffen, das aus Funktionalität, Ansehnlichkeit und Gemütlichkeit resultiert, ist unserer Praxis eine Herzensangelegenheit.

Wir legen großen Wert auf ein modernes Erscheinungsbild der Räumlichkeiten und eine freundliche Einrichtung mit vielen kleinen „Ihre einzigartige Chirurgie am Stachus“ weiterlesen

Patienteninformation: Dickdarm-Krebsvorsorge

Was ist Dickdarmkrebs?

Dickdarmkrebs ist in Deutschland bei Frauen die zweithäufigste und bei Männern die dritthäufigste Tumorerkrankung.

Hierbei entsteht im Dickdarm oder Enddarm ein Geschwür aus bösartigen Zellen. Diese Zellen teilen sich immer wieder und wieder. So entsteht an der betroffenen Stelle ein Tumor, der dem Zellhaufen aus bösartigen Zellen entspricht.

Mit fortschreitender Erkrankungsdauer streuen diese Krebszellen in die Umgebung und in das Blut. Dann kann man sie erst in Lymphknoten und später in Leber und Lunge finden.

Wie entsteht Dickdarmkrebs? Kann man ihn verhindern?

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Aktuelles Thema Chirurgie: Welche Laboruntersuchungen sind vor allgemein- und viszeralchirurgischen Operationen sinnvoll?

Vor Operationen wird meistens eine Blutuntersuchung bei Patienten durchgeführt. Dieser Beitrag soll Ihnen die Hintergründe der aktuellen Vorgehensweise in der Chirurgie erklären. Grundlage dieser Zusammenfassung ist der Artikel „SOP Indikationen zu präoperativen Laboruntersuchungen“ von Prof. Dr. med. Wolfgang Schwenk, der in der Fachzeitschrift Allgemein – und Viszeralchirurgie up2date vom Juni 2018 von thieme erschienen ist.

Wieso werden Laboruntersuchungen vor Operationen durchgeführt?

Laborwerte, die außerhalb des normalen Wertebereichs liegen, können ein Hinweis auf eine Organerkrankung sein. Dabei kann ein Wert bei einer zufälligen Bestimmung als erhöht erkannt werden. Ein Wert kann aber auch gezielt nach einem auffälligen Untersuchungsbefund überprüft werden. Bei bekannten Organerkrankungen kann ein Laborwert helfen, den Schweregrad der Erkrankung abzuschätzen.

Welches Vorgehen gilt als überholt?

  • Ein Laborscreening möglichst vieler Laborwerte wird nicht empfohlen. Die Wahrscheinlichkeit sei groß, dass dabei Werte auffällig werden, die aber nicht auf einer Organerkrankung beruhen.
  • Insbesondere die Routine-Laborwerte der Gerinnung erfassen nicht die häufigsten Störungen der Gerinnung.

Welches Vorgehen ist derzeit sinnvoll?

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Aktuelles Thema Medizin: Die Magenschleimhautentzündung und ihre Behandlung

Viele Patienten suchen unsere Praxis mit Bauchbeschwerden auf. Ein großer Teil dieser Bauchbeschwerden kann auf Magenschmerzen zurückgeführt werden. Die häufigste Ursache für anhaltende Magenschmerzen ist die Magenschleimhautentzündung.
Hierbei spielt ein Bakterium eine entscheidende Rolle. Es fördert die Entzündung im Magen und kann zu Geschwüren, Geschwürblutungen und sogar zu Magenkrebs führen.

Dieser Beitrag soll Ihnen die Hintergrundinformationen zu dem Thema geben, insbesondere, falls Sie von dieser Erkrankung betroffen sind.

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