Singen gegen SARS-CoV-2 – aber ohne Ansteckung!

Singen stärkt die Lunge, das Immunsystem und führt zu Glücksgefühlen. Ein perfektes Mittel gegen die Coronainfektion. Doch welche Sicherheitsabstände gelten beim Musizieren?

Was hat Singen und Musizieren mit der Gesundheit zu tun?

Singen gegen das SARS-CoV-2? Geht das?
Singen und Musizieren hat nicht nur unmittelbare Auswirkungen auf unsere Stimmungen und Gefühle.
Singen hat auch enorme Auswirkungen auf die Gesundheit selbst und viele Studien befassen sich damit.
Und viele dieser Studien bestätigen tatsächlich, dass Singen und Musizieren einen positiven Effekt auf physiologische Abläufe im Menschen hat.
Es führt beispielsweise unmittelbar zu Veränderungen an den beim Singen aktiven Muskelgruppen und an der Lungenfunktion. So verbessert das Singen verschiedene Lungenerkrankungen, darunter auch das Asthma.
Aber Singen wirkt auch auf hormoneller Ebene. Es beeinflusst unter anderem Neurotransmitter, erhöht die Konzentration von Immunglobulin A, Oxytocin und Endorphinen im Blut und reduziert auf diese Weise Schmerzen, führt zu Glücksgefühlen und stärkt das Immunsystem.

Singen während der COVID-19 – Pandemie

Fast scheint es, als wäre das Singen mit dieser Kombination aus Effekten für die Vorbeugung oder Behandlung der SARS-CoV-2 – Infektion in Zeiten der Pandemie geschaffen, greift das Virus doch vor allem die Lunge, das Immunsystem und das Gemüt an.

Singen ohne Ansteckung

Doch wie sieht es mit dem gemeinsamen Singen und Musizieren in Hinblick auf eine Virusübertragung aus? Mit Mund- Nasenschutz zu singen ist ja kaum sinnvoll möglich, welche Sicherheitsabstände gelten hier?
Eine anschauliche, wissenschaftlich genaue und unterhaltsame Antwort darauf gibt Prof. Dr. Christian Kähler von der Universität der Bundeswehr München:

https://www.unibw.de/lrt7/musizieren-waehrend-der-pandemie

Sonstige Quelle:

Kang J, Scholp A, Jiang JJ. A review of the physiological effects and mechanisms of singing. J Voice 2018; 32: 390–395.