COVID-19 Auswirkungen auf das Gehirn

COVID-19 Auswirkungen auf das Gehirn sind real: Eine große britische Studie zeigt, dass eine Infektion Denkvermögen, Konzentration und Problemlösung messbar verschlechtern kann – teils wie 10 Jahre Alterung.

Ein Teufelskreis der dummen Art: COVID-19 Auswirkungen auf das Gehirn verstehen

Wahn statt Wissenschaft – Der Preis der Wissenschaftsverachtung

Die Auswirkungen von COVID-19 auf das Gehirn sind längst kein Randthema mehr, sondern ein zentrales medizinisches Problem. Studien zeigen, dass eine COVID-19-Infektion die geistige Leistungsfähigkeit messbar beeinträchtigen kann – von verlangsamtem Denken und Konzentrationsstörungen bis hin zu kognitiven Defiziten, die auch Monate nach der Erkrankung bestehen bleiben. Besonders im Zusammenhang mit Long COVID wird deutlich, dass nicht Impfungen, sondern die Infektion selbst ein reales Risiko für das Gehirn darstellt – selbst nach milden Krankheitsverläufen.

In den USA sitzen derzeit Gegner von Wissenschaft und logischen Analyse am Ruder, und die Medizin spürt die Folgen auf schmerzhafte Weise. Klinische Studien werden gestoppt, Daten verändert, Experten treten zurück, und die Qualität wie auch die Menge wissenschaftlicher Forschung drohen erheblich zu sinken. Wenn man bedenkt, dass jährlich rund 265.000 Fachartikel aus den USA erscheinen – zum Vergleich: Europa bringt 100.000 bis 200.000, China etwa 250.000 Artikel heraus – wird klar, wie stark dies die weltweite medizinische Führungsrolle beeinträchtigen könnte. Solche Eingriffe in die Forschung sind nicht nur dumm, sondern gefährlich, denn sie behindern Erkenntnisse, die Menschenleben retten können.

Ein anschauliches Beispiel dafür ist Robert F. Kennedy Jr., US-Gesundheitsminister und Impfgegner, der die Behauptung verbreitete, eine Impfung könne innerhalb weniger Monate das Gehirn zerstören. Die Realität sieht glücklicherweise gegenteilig aus: Eine englische Studie zeigt, dass nicht die Geimpften, sondern die COVID-19-Erkrankung selbst ein Risiko für kognitive Defizite darstellt – selbst nach milden Krankheitsverläufen. Wer sich vor der Erkrankung schützt, schützt also nicht nur seinen Körper, sondern auch sein Gehirn.

COVID-19 und das verlangsamte Gehirn

Seit Beginn der Pandemie berichteten Menschen von anhaltenden Symptomen, die weit über die akute Infektion hinausgingen. Begriffe wie „Long COVID“ oder „Brain Fog“ fassen ein Phänomen zusammen, das sich durch Konzentrationsschwierigkeiten, Wortfindungsprobleme, Desorientierung und Energielosigkeit äußert. Frühere Fallstudien deuteten darauf hin, dass COVID-19 das Gehirn auf vielfältige Weise schädigen kann: Schlaganfälle, Entzündungen, Mikroblutungen oder Autoimmunreaktionen sind nur einige Beispiele. Besonders rätselhaft war lange, ob auch Menschen mit milden Krankheitsverläufen, die zu Hause behandelt wurden und keinen Krankenhausaufenthalt benötigten, kognitive Einschränkungen aufweisen. Um dies zu klären, benötigte es groß angelegte Studien, die objektive Tests einsetzten, um die Gehirnfunktion in verschiedenen Bereichen zu messen, von Gedächtnis über Aufmerksamkeit bis hin zu logischem Denken. Die Herausforderung bestand darin, dass die Infektion unvorhersehbar verläuft, Längsschnittdaten selten sind und viele Faktoren wie Alter, Bildung, Vorerkrankungen oder psychische Belastungen die Ergebnisse verfälschen könnten.

Wie man COVID-19 seriös untersucht: durch 81.337 Gehirne

Um diese Fragen zu beantworten, starteten britische Wissenschaftler ein umfangreiches Projekt mit über 81.000 Teilnehmern, die an einer Reihe von Online-Kognitionstests teilnahmen. Die Tests erfassten unterschiedliche Aspekte der Gehirnleistung, darunter Gedächtnis, Aufmerksamkeit, Problemlösungsfähigkeiten und logisches Denken. Besonders intelligent war das Studiendesign: COVID-19 wurde in der Werbung nicht erwähnt, um eine verzerrte Stichprobe von Menschen zu vermeiden, die glaubten, ihre Fähigkeiten seien beeinträchtigt. Gleichzeitig wurden soziodemografische Faktoren, psychische Belastungen, Vorerkrankungen und sogar motorische Einschränkungen berücksichtigt, sodass die Ergebnisse repräsentativ und fair waren. Auf diese Weise konnten die Forscher objektiv messen, wie COVID-19 das Gehirn beeinflusst, und Unterschiede zwischen erkrankten und nicht erkrankten Personen zuverlässig feststellen. Die Online-Plattform ermöglichte es außerdem, eine große und diverse Gruppe von Menschen zu erreichen, von jungen Erwachsenen bis zu älteren Menschen, und lieferte somit Daten, die auf breite Bevölkerungsschichten übertragbar sind.

Sieben IQ-Punkte weniger – was das bedeutet

Die Auswertung der Daten zeigte ein deutliches Muster: Menschen, die COVID-19 durchgemacht hatten, wiesen messbare Defizite in ihrer kognitiven Leistungsfähigkeit auf, selbst wenn sie keine Symptome mehr hatten. Die Einschränkungen traten vor allem in höheren kognitiven Funktionen auf, die logisches Denken, Problemlösung und Planung betreffen, während einfache Aufgaben wie Arbeitsgedächtnis oder emotionale Verarbeitung weniger betroffen waren. Bemerkenswert war, dass diese Defizite nicht nur bei schwer Erkrankten auftraten, die im Krankenhaus behandelt oder beatmet wurden, sondern auch bei milden Fällen zu Hause. Die Defizite waren unabhängig von Alter, Bildung, Einkommen oder psychischen Faktoren und traten Wochen bis Monate nach der Infektion auf. Bei schwer Erkrankten entsprach der Rückgang in der Gesamtleistung etwa 7 IQ-Punkten – ein Verlust, der deutlich größer ist als der durchschnittliche kognitive Rückgang über zehn Jahre Erwachsenenalter.
Die Ergebnisse verdeutlichen damit, dass COVID-19 einen multidimensionalen Einfluss auf die Kognition hat, der sowohl die allgemeine Leistungsfähigkeit als auch komplexe Denkprozesse erheblich beeinträchtigen kann.
Große longitudinale Studien (z. B. Seattle Longitudinal Study, Deary et al.) zeigen:
Über 10 Jahre verringert sich die fluide Intelligenz im Durchschnitt um etwa 3–7 IQ-Punkte, abhängig vom Alter.
Bei 20–30-Jährigen ist der Rückgang meist gering (1–2 Punkte)
Ab 50–60 Jahren steigt der Rückgang stärker an, bis zu 5–7 Punkte über 10 Jahre.

Prävention, Schutzmaßnahmen und Impfungen schützen auch das Gehirn und das Denken

Die Studie liefert überzeugende Belege dafür, dass Long COVID ein ernstzunehmendes Phänomen ist, das weit über körperliche Symptome hinausgeht und zentrale Funktionen unseres Denkens beeinträchtigt. Die Erkenntnisse unterstreichen die Bedeutung von Prävention, Schutzmaßnahmen und Impfungen, da schwere Krankheitsverläufe das Risiko für kognitive Defizite stark erhöhen. Gleichzeitig zeigt die Studie, wie wichtig freie und ungehinderte Forschung ist: Nur so können wir verstehen, wie das Virus wirkt, wie man Folgeschäden behandelt und wie sich langfristige Beeinträchtigungen vermeiden lassen. Wer wissenschaftliche Erkenntnisse blockiert, gefährdet nicht nur die Medizin, sondern das Wohl ganzer Gesellschaften.

Fazit: Was, wenn das Gehirn schon vor der Infektion sehr schlecht funktioniert?

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass COVID-19 das Gehirn beeinträchtigen kann – selbst nach milden Verläufen – und dass wissenschaftliche Forschung entscheidend ist, um dies zu verstehen. Die wahren Risiken für unsere kognitive Leistungsfähigkeit kommen nicht von Impfungen oder unqualifizierten Meinungen, sondern vom Virus selbst. Wer immer noch glaubt, Impfungen seien gefährlich für das Gehirn, könnte vielleicht einfach selbst einen Online-Gehirntest machen, bevor er idiotischerweise erklärt, dass das Virus harmlos sei, die Impfung jedoch katastrophale Folgen habe.

Quellen

https://www.thelancet.com/journals/eclinm/article/PIIS2589-5370(21)00324-2/fulltext
https://www.theguardian.com/us-news/2015/apr/13/robert-kennedy-apologises-for-holocaust-comparison-vaccines

Singen gegen SARS-CoV-2 – aber ohne Ansteckung!

Singen stärkt die Lunge, das Immunsystem und führt zu Glücksgefühlen. Ein perfektes Mittel gegen die Coronainfektion. Doch welche Sicherheitsabstände gelten beim Musizieren?

Was hat Singen und Musizieren mit der Gesundheit zu tun?

Singen gegen das SARS-CoV-2? Geht das?
Singen und Musizieren hat nicht nur unmittelbare Auswirkungen auf unsere Stimmungen und Gefühle.
Singen hat auch enorme Auswirkungen auf die Gesundheit selbst und viele Studien befassen sich damit.
Und viele dieser Studien bestätigen tatsächlich, dass Singen und Musizieren einen positiven Effekt auf physiologische Abläufe im Menschen hat.
Es führt beispielsweise unmittelbar zu Veränderungen an den beim Singen aktiven Muskelgruppen und an der Lungenfunktion. So verbessert das Singen verschiedene Lungenerkrankungen, darunter auch das Asthma.
Aber Singen wirkt auch auf hormoneller Ebene. Es beeinflusst unter anderem Neurotransmitter, erhöht die Konzentration von Immunglobulin A, Oxytocin und Endorphinen im Blut und reduziert auf diese Weise Schmerzen, führt zu Glücksgefühlen und stärkt das Immunsystem.

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Does your mask help against a virus infection?

What should be taken into account when manufacturing mouth and nose masks? When does a fabric mask really protect and when is it completely useless?

Now everyone needs a mouth and nose mask

In Bavaria, all citizens must wear masks on public transport and in shops
Since 27.04 2020, the wearing of mouth and nose masks has been mandatory in Bavaria in local public transport and shops.
The decree of the Bavarian state government explicitly states that the public should not wear medical masks, but so-called „community masks“ made of cloth or even a scarf worn over the mouth and nose.
So many citizens now ask themselves the question of what material the mask they are to buy or make should be made.
One can already see offers and advertising for protective masks everywhere. They offer models made of different materials and some with exchangeable filters.
Handicraft instructions make the rounds, skilled craftsmen provide themselves, relatives and friends with self-sewn masks.

But does every mask fulfil its purpose? What purpose can be fulfilled at all? What does it depend on? Which material should be used? What do you have to pay attention to?

Everyone wears an available mask by now. But one should also understand how oronasal masks work in connection with the droplet infection of the corona virus. This article is intended to help with this. In this article we will talk about the basics of the virus infection via the air we breathe and the characteristics of the different masks. At the end I will go into the question of a suitable mask and the right behaviour. So it becomes clear to everyone if the own mask is sufficient or if it is better to change to another model.

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Hilft deine Maske gegen eine Virusansteckung?

Worauf ist beim Herstellen von Mund- Nasemasken zu achten? Wann schützt eine Stoffmaske wirklich und wann ist sie völlig nutzlos?

Jetzt braucht jeder eine Mund-Nasenmaske

Seit dem 27.04 2020 ist in Bayern das Tragen von Mund- und Nasenmasken im Öffentlichen Personennahverkehr und den Geschäften verpflichtend.
In der Verordnung der bayerischen Staatsregierung wird ausgeführt, dass die Öffentlichkeit ausdrücklich keine medizinischen Masken tragen soll, sondern sogenannte “Communitymasken” aus Textil oder auch nur einen über Mund und Nase getragenen Schal.
Viele Bürgerinnen und Bürger stellen sich nun also die Frage, aus welchem Stoff die Maske bestehen soll, die sie sich kaufen oder herstellen sollen.
Schon sieht man allerorts Angebote und Werbung für besonders schützende Masken. Man bekommt Modelle aus verschiedensten Materialien und zum Teil mit auswechselbaren Filtern angeboten.
Bastelanleitungen machen die Runde; handwerklich geschickte Menschen versorgen sich, Verwandte und Freunde mit selbst genähten Masken.

Doch erfüllt jede Maske ihren Zweck? Welcher Zweck kann überhaupt erfüllt werden? Auf was kommt es an? Welches Material sollte verwendet werden? Auf was muss man überhaupt achten?

Jeder trägt inzwischen eine verfügbare Maske. Doch sollte man auch verstehen, wie Mund- Nasenmasken im Zusammenhang mit der Tröpfcheninfektion des Coronavirus funktionieren. Hierbei hilft dieser Artikel. Ich spreche über die Grundlagen der Virusansteckung, über die Atemluft und die Eigenschaften der verschiedenen Masken. Am Ende gehe ich auf die Frage nach einer geeigneten Maske und dem richtigen Verhalten ein. So wird jedem klar, ob die eigene bisherige Maske ausreicht oder ob man lieber auf ein anderes Modell wechseln sollte.

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Saubere Hände? Gar nicht so einfach!

Die Qualität der Händedesinfektion hängt maßgeblich von der erlernten Technik ab. Bringt ein Standard Vorteile?

Händewaschen für Anfänger

Was eigentlich schon immer zur wiederholten täglichen Hygiene gehören sollte, ist aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie zur Zeit in allen Medien zu lesen und zu hören: “Waschen Sie sich die Hände gründlich mit warmem Wasser und Seife!” Klingt doch eigentlich ganz einfach – oder? Aber was heißt eigentlich gründlich? „Saubere Hände? Gar nicht so einfach!“ weiterlesen

Was Nüsse, Gemüse, Obst, Münzen und Sportbälle gemeinsam haben – Chirurgische Größenvergleiche

Abstrakte Größenangaben kann der Mensch nur schlecht in eine Vorstellung übersetzen. Daher behilft man sich in der Chirurgie oft mit Vergleichen.

Ein Zentimeter mehr ist zu viel?

„4 cm x 3 cm x 2 cm wäre normal, hat der Arzt gesagt, aber hier steht, meine sei 5,5 cm x 4,5 cm x 3,5 cm und das wäre schon zu groß.“, fasste Herr Teusch den Arztbesuch für seine Frau zusammen. Sie stellte ihre Kaffeetasse zurück auf den Frühstückstisch und beugte sich zu ihrem Mann hinüber, um einen Blick auf den Befund der Prostatauntersuchung in dessen Hand zu werfen. Sie versuchte, sich mit ihren Zeigefingern den Abstand von 4 cm und 5 cm zu verdeutlichen. „So vielleicht und so…“, mutmaßte sie, „Stimmt das? So viel hier? Und was soll da schon so ein winziger Unterschied ausmachen zwischen gesund und krank?“
„Das ist ja nur ein Zentimeter weniger nach allen Seiten“, sagte Herr Teusch, während er in Gedanken versuchte, sich den Größenunterschied zu verdeutlichen..
„Wie groß ist eigentlich das hier? Kann man das vergleichen?” fragte Herr Teusch und griff nach dem Frühstücksei im Eierbecher vor sich.

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Schwer verletzt und eingeklemmt!

Schwer verletzt: Muss jeder wache, atmende Patient intubiert werden? Eine Studie hat eben dies 2019 untersucht. Ein Fallbeispiel.

Intubieren oder nicht?

Als Praktikant auf dem Notarzteinsatzfahrzeug

Wir hatten seit Schichtbeginn vor ein paar Stunden noch keinen einzigen Einsatz gehabt und saßen seitdem in den Wachräumen des Notarztstandortes. Durch die mittlerweile einsetzende Langeweile, begann ich mich zu fragen, ob die Erzählungen von Dr. Patrick Boretzer der einzige Praktikumsinhalt am heutigen Tage bleiben sollten.
Dr. Boretzer war bei Praktikanten einer der begehrtesten Notärzte und auch ich war froh über diese Gelegenheit, heute bei ihm lernen zu dürfen. Er war Mitte fünfzig und seit über 25 Jahren im städtischen Rettungsdienst und bei der Bergwacht als Notarzt tätig und teilte seine Erfahrung gerne auch mit angehenden Ärzten wie mir.
Momentan begann sich in mir allerdings das bedrückende Gefühl der Enttäuschung breit zu machen, denn inzwischen redete Dr. Boretzer schon seit sicher einer halben Stunde nur über eine Sache. „Schwer verletzt und eingeklemmt!“ weiterlesen

Wie McDreamy sein? – Was einen Chirurgen wirklich ausmacht

Beruf oder Berufung?

Von jedem Beruf hat man mehr oder weniger romantisierende Vorstellungen. Und jeder junge Mensch in unserer Gesellschaft steht irgendwann vor der Entscheidung, welchen Beruf er ergreifen will. Eigene berufliche Erfahrungen können zu diesem Zeitpunkt in die Entscheidung natürlich noch nicht oder kaum einfließen. Andererseits beherrschen die Klischees und Stereotypen aus Serien und Anekdoten vor allem die Vorstellungen junger Menschen der Gesellschaft.
Einige Schülerinnen und Schüler wünschen sich, Chirurg zu werden und operieren zu können. Ist daran etwas Besonderes? Ist das ein Beruf, den sich jeder einfach aussuchen kann? Wann sollte man sich diesen Beruf zum Ziel setzen und wann nicht?
Warum stellt sich die Frage überhaupt, wieso jemand Chirurg werden will? „Wie McDreamy sein? – Was einen Chirurgen wirklich ausmacht“ weiterlesen

Telematik – was ist das eigentlich?

Die Digitalisierung hält endlich Einzug in das Gesundheitswesen. Die Telematik steht für eine hochwertigere Behandlung und effizientere Patientenversorgung.

Telematikinfrastruktur – Die Datenautobahn unseres Gesundheitswesens

Was bedeutet eigentlich „Telematik“?
Der Umbau des deutschen Gesundheitswesens gehört neben der Renten- und Arbeitsmarktreform zu den aktuellen sozialpolitischen Großprojekten. Digitalisierung ist eines der Zauberwörter unserer Zeit. Um dieses Wort verbreitet sich derzeit eine Goldgräberstimmung, der wir auf den Grund gehen wollen. Im Zuge dessen taucht immer wieder der Begriff Telematik auf. Doch was verbirgt sich eigentlich dahinter?
Der Begriff der Gesundheitstelematik ist ein Kunstwort aus den drei Fachgebieten „Gesundheitswesen“, „Telekommunikation“ und „Informatik“.
Viele Patientinnen und Patienten glauben aufgrund der Desinformation der vergangenen Jahre noch immer, es gehe dabei lediglich um die neue Versichertenkarte, die elektronische Gesundheitskarte (eGK), auf der wichtige Patienteninformationen gespeichert werden sollen.
Das stimmt so nicht ganz. „Telematik – was ist das eigentlich?“ weiterlesen

Bauchaortenaneurysma – Vorsorgeuntersuchung

Das frühzeitige Erkennen eines Aortenaneurysmas kann Leben retten. Lassen Sie sich daher untersuchen. Die Untersuchung ist einfach und dauert nur kurz.

Was ist eigentlich ein Bauchaortenaneurysma?

Ein Aneurysma ist eine Aussackung einer Schlagader. Durch Gefäßveränderungen, die sogenannte Atherosklerose, verringert sich der Gefäßdurchmesser, was eine höhere mechanische Belastung der Gefäßwand zur Folge hat. Der im Gefäß herrschende Druck beult die Gefäßwand aufgrund abnehmender Elastizität dieser immer weiter aus. Somit nimmt der Durchmesser der Schlagader immer weiter zu.
Das Bauchaortenaneurysma zählt zu den am häufigsten vorkommenden Aneurysmen.

Haben Sie gewusst, dass Albert Einstein, Thomas Mann und Charles de Gaulle an einem geplatzten Bauchaortenaneurysma gestorben sind?

„Bauchaortenaneurysma – Vorsorgeuntersuchung“ weiterlesen